News

18.02.2020

Clara Wieck-Schumann als Netzwerkerin

Soroptimistische Nachlese des Gedenkjahrs 2019

Clara Wieck_Schumann wurde 76 Jahre alt. Obwohl sie als Witwe mehr als die Hälfte davon selbstbestimmt eine Ausnahmekarriere als konzertierende Pianistin und später auch als Professorin am Konservatorium in Frankfurt am Main verfolgte, werden noch immer viele musikwissenschaftliche Erzählungen über ihr Leben von zwei Abhängigkeitsverhältnissen dominiert – der Fremdbestimmtheit durch ihren Vater Friedrich Wieck während ihrer Ausbildung und anschließend in ihrer Ehe mit Robert Schumann.

Clara Wieck_Schumann wird an diesem Abend vor allem als Netzwerkerin präsentiert. Freundinnen und weibliche Verwandte waren hilfreiche Wegbegleiterinnen. Möglicherweise wäre sie engagierte Soroptimistin gewesen. Awareness, advocacy und action – wesentliche Anliegen des Frauenclubs – waren bedeutend für sie.

 

Woran sich das erkennen lässt?

 Aus Tagebüchern und Briefen, aus denen Schauspielerin Dinah Pannos lesen wird. Aus Kontakten zu Künstlerinnen, deren Musik an diesem Abend ebenso zu hören sein wird. Unter der künstlerischen Leitung von Univ.-Prof.in Mag.a Rannveig Braga-Postl musizieren Studierende der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.


Mitwirkende: Dinah Pannos (Rezitation), Xinzi Hou (Sopran), Marina Margaritta Colda (Sopran), Elisabeth Kirchner (Mezzosopran), Sonja Nothbauer (Mezzosopran) Sylvia Kimiko Krutz (Klavier), Fangqixiong Yuan (Klavier) Konzept & Kuratierung: Univ.-Prof.in Mag.a Dr.in Annegret Huber (SI Club Wien Ringstraße)

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19.12.2019

Besinnliche Feiertage

SI Österreichische Union wünscht allen CS und ihren Familien frohe Feiertage und viel Erfolg für die Arbeit im neuen Jahr.

Wir haben in diesem Clubjahr ungeheuer viel auf die Beine gestellt. Dafür herzlichen Dank.
Für das kommende Jahr warten noch viele Herausforderungen.


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14.11.2019

Korneuburger Rathaus erstrahlt in Orange!

Bewusstsein schaffen - Gewalt an Frauen und Mädchen stoppen

Was haben die Mailänder Scala, das Regierungsgebäude in Brüssel, die Pyramiden in Ägypten und das Rathaus von Korneuburg gemeinsam? Sie alle erstrahlen in den nächsten Wochen in orangem Licht. Der Soroptimist-Club Wien-Ringstrasse hat aus organisatorischen Gründen ein paar Tage vor dem offiziellen Beginn daran mitgewirkt, ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu setzen. Bereits im Sommer hatte unsere Clubschwester Maria Efler die Idee, in ihrem Heimatort das historische Rathaus am Hauptplatz als zu beleuchtendes Gebäude zu nominieren. Bürgermeister Christian Gepp hat spontan und ohne irgendwelche bürokratischen Auflagen zu verlangen zugesagt, und er hat es sich auch nicht nehmen lassen, bei der Eröffnung am 14.11.19 dabei zu sein. Seine 9-jährige Tochter Johanna zählte – wie die vielen anderen Gäste - lautstark von Zehn auf Null herunter, bis das orange Licht anging und das Rathaus in einen nahezu magischen Platz verwandelte. Viele der Damen und Herren, die zur Veranstaltung kamen, haben davon im Radio gehört oder in der Zeitung gelesen. Die erste „Orange the World“-Aktion heuer in Österreich ist dankenswerterweise auch in den Medien auf Echo gestoßen. Damit ist unser Ziel, Aufmerksamkeit für die Arbeit der Soroptimistinnen zu schaffen, erreicht. Das Ziel, Bewusstsein zu schaffen, dass Gewalt an Frauen und Mädchen ein Problem und keine Lösung ist, wird durch Aktionen wie diese hoffentlich schrittweise erreicht. Aber wie heißt es so schön? Der Weg ist das Ziel! Danke allen, die mitgemacht haben und gekommen sind. Den Clubschwestern, die eifrig Getränke ausgeschenkt und orange Schirme verkauft haben. Ebenso der Korneuburger Geschäftsfrau Sabine Pausch und ihren Mitarbeiterinnen, die kleine Geschenke verteilt und dank Mundpropaganda die Idee von „Orange the World“ bekannt gemacht haben. 


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30.10.2019

Sorores meet Albrecht Dürer

(* 21. 05.1471 in Nürnberg;  † 6. 04. 1528 ebenda)

Zu einer Führung durch die Albrecht Dürer Sammlung trafen sich Sorores aus Wien (Belvedere, Vivata, Ringstrasse), Klosterneuburg, Stockerau und Graz.  

Die Albertina beherbergt mit 140 Exemplaren den größten Bestand an Dürer Zeichnungen. Leihgaben z. B. aus Weimar, den Uffizien, und dem Prado-Museum in Madrid vervollständigen diese einzigartige Ausstellung. 

Durch unsere Kulturvermittlerin Corinna Walter erfuhren wir auch viel Privates aus Dürers Leben. Er führte eine glückliche, leider kinderlose, Ehe mit Agnes Dürer, die sich um die Vermarktung seiner Werke kümmerte.  Sein ursprünglicher Beruf war, der Familientradition entsprechend, Goldschmied, bevor er sich mit 15 Jahren endgültig der Malerei zuwandte. Hauptsächlich widmete er sich jedoch dem Kupferstich und dem Vorlagenzeichnen für den Holzschnitt. Der Feldhase, die Betenden Hände, das  Große Rasenstück sind uns allen ein Begriff. Aber auch seine Selbstbildnisse, Porträts Kaiser Maximilians und Ölgemälde wie die Anbetung der Könige sind Meisterwerke. Ich kann als Resümee nur Karl Farkas zitieren: „Schauen Sie sich das an!“ Diese Ausstellung endet am 06.01.2020. 

(Marianne Reisinger)    

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20.09.2019

Clubreise ins Mühlviertel

Unsere Clubreise führte uns heuer nach Oberösterreich. Die Idee lieferten uns Clubschwestern aus Rohrbach, die uns auf die oberösterreichische Landesausstellung „Bio Garten Eden“ aufmerksam machten.

Am Freitag, den 20. September haben sich daher 16 Clubschwestern von Wien aus - bei Traumwetter - Richtung Aigen gemacht und verbrachten bis Sonntag schöne Stunden miteinander. Wir besuchten etwa das Traditionsunternehmen Leitner Leinen in Ulrichsberg, wo seit 1853 exklusive Leinenstoffe produziert werden. Einen kurzen Blick warfen wir in das Prämonstratenserstift Schlägl, um danach die Landesgartenschau zu besichtigen. Im Mittelpunkt steht der achtsame Umgang mit unserer Umwelt. Ein wichtiges Thema, facettenreich aufbereitet. Besonders geschätzt haben wir, dass sich Gundi Nöbauer, die Präsidentin vom Club Rohrbach, Zeit genommen hat, uns bei der Führung zu begleiten. Am Abend, beim Essen im Stiftskeller, waren noch weitere CS vom Club Rohrbach und sogar eine CS aus Linz dabei. Schön, dass wir Soroptimistinnen uns auf Anhieb gut verstehen und dass die Clubreise unsere persönlichen Kontakte vertieft hat.

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