News

30.10.2019

Sorores meets Albrecht Dürer

(* 21. 05.1471 in Nürnberg;  † 6. 04. 1528 ebenda)

Zu einer Führung durch die Albrecht Dürer Sammlung trafen sich Sorores aus Wien (Belvedere, Vivata, Ringstrasse), Klosterneuburg, Stockerau und Graz.  

Die Albertina beherbergt mit 140 Exemplaren den größten Bestand an Dürer Zeichnungen. Leihgaben z. B. aus Weimar, den Uffizien, und dem Prado-Museum in Madrid vervollständigen diese einzigartige Ausstellung. 

Durch unsere Kulturvermittlerin Corinna Walter erfuhren wir auch viel Privates aus Dürers Leben. Er führte eine glückliche, leider kinderlose, Ehe mit Agnes Dürer, die sich um die Vermarktung seiner Werke kümmerte.  Sein ursprünglicher Beruf war, der Familientradition entsprechend, Goldschmied, bevor er sich mit 15 Jahren endgültig der Malerei zuwandte. Hauptsächlich widmete er sich jedoch dem Kupferstich und dem Vorlagenzeichnen für den Holzschnitt. Der Feldhase, die Betenden Hände, das  Große Rasenstück sind uns allen ein Begriff. Aber auch seine Selbstbildnisse, Porträts Kaiser Maximilians und Ölgemälde wie die Anbetung der Könige sind Meisterwerke. Ich kann als Resümee nur Karl Farkas zitieren: „Schauen Sie sich das an!“ Diese Ausstellung endet am 06.01.2020. 

(Marianne Reisinger)    

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20.09.2019

Clubreise ins Mühlviertel

Unsere Clubreise führte uns heuer nach Oberösterreich. Die Idee lieferten uns Clubschwestern aus Rohrbach, die uns auf die oberösterreichische Landesausstellung „Bio Garten Eden“ aufmerksam machten.

Am Freitag, den 20. September haben sich daher 16 Clubschwestern von Wien aus - bei Traumwetter - Richtung Aigen gemacht und verbrachten bis Sonntag schöne Stunden miteinander. Wir besuchten etwa das Traditionsunternehmen Leitner Leinen in Ulrichsberg, wo seit 1853 exklusive Leinenstoffe produziert werden. Einen kurzen Blick warfen wir in das Prämonstratenserstift Schlägl, um danach die Landesgartenschau zu besichtigen. Im Mittelpunkt steht der achtsame Umgang mit unserer Umwelt. Ein wichtiges Thema, facettenreich aufbereitet. Besonders geschätzt haben wir, dass sich Gundi Nöbauer, die Präsidentin vom Club Rohrbach, Zeit genommen hat, uns bei der Führung zu begleiten. Am Abend, beim Essen im Stiftskeller, waren noch weitere CS vom Club Rohrbach und sogar eine CS aus Linz dabei. Schön, dass wir Soroptimistinnen uns auf Anhieb gut verstehen und dass die Clubreise unsere persönlichen Kontakte vertieft hat.

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30.06.2019

Extremer Besuch aus Ingelheim 28.-30.06.19

Beim letzten Besuch unseres Linkclubs vom Rhein in Wien 2014 hatten wir extremen Regen, diesmal extreme Hitze – aber über allem stand die extrem gute Stimmung. Da die Linkclubschwestern allesamt „Wiederholungstäterinnen“ waren, mussten wir uns auch ein extremes Veranstaltungsprogramm ausdenken. So gab es die extremen Unterschiede zwischen versteckten Plätzen der Altstadt und dem Uni Campus im Viertel-Zwei. Dazwischen lagen dann noch das Freihausviertel und der Spittelberg. Unsere Gäste und auch die eigenen Clubschwestern waren extrem diszipliniert und haben mit Wasserflasche, bequemen Schuhen, luftiger Kleidung und guter Laune den hohen Temperaturen getrotzt. 

Nachdem die Wiener Gastronomie so viel zu bieten hat, konnten die Damen vom Heurigen in Nussdorf bis Wiener Wirts- und Kaffeehäuser wieder neue extreme kulinarische Erlebnisse erleben. 

Selbstverständlich wurden auch soroptimistische Gedanken und Erfahrungen ausgetauscht, alte Freundschaften vertieft und neue geknüpft. Alle waren wir uns einig, dass wir eine extrem gute Wahl mit unserem Linkclub getroffen haben. Wir können mit guten Gewissen Wolfgang Ambros zitieren „….und langsam wochs' ma z'amm….“

(c) Marianne Reisinger
(c) Marianne Reisinger


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28.04.2019

„Stadt der Frauen“ im Belvedere

Marianne organisierte eine Führung durch die Ausstellung

„Welche Namen von Künstlerinnen aus der Wiener Moderne fallen Ihnen ein?“  fragt die Kunstvermittlerin am Beginn ihrer Führung der absolut sehenswerten Ausstellung „Stadt der Frauen“ im Belvedere. 

© Josef Tewagner
© Josef Tewagner

Es herrscht Schweigen. Von Teresa Feodorowna Ries,  Elena Luksch-Makowsky, Helene Funke, Tina Blau oder Erika Giovanna Klien erfahren wir erst später. Auch, wie hartnäckig sie waren als sie gegen Widerstände antraten um ihre Werke zeigen zu können. Zu jener Zeit waren „Frauenmaler“, wie sie bezeichnet wurden, massiv benachteiligt. Durch diese Schau erhalten sie die Anerkennung, die ihnen lange verwehrt war. Zur gemeinsamen Führung, die Marianne Reisinger organisierte, kamen diesmal Schwestern aus vielen Clubs. Neben  Belvedere, Vivata und Klosterneuburg waren sogar Gäste aus Mainz und Kassel dabei. Und natürlich waren auch wir vom Club Wien-Ringstrasse zahlreich vertreten. Fortsetzung folgt, das können wir schon jetzt ankündigen.

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15.03.2019

Erfolgsstory von Neni-Gründerin Haya Molcho

„Life is beautiful“

Haya Molcho hat vor mehr als zehn Jahren ihr erstes Neni-Restaurant am Wiener Naschmarkt eröffnet. Mit einer mediterranen, levantinischen Küche mit viel Gemüse und Kräutern. Mittlerweile gibt es Neni Restaurants u.a. in Paris, Amsterdam, Mallorca und ihre Produkte -  etwa das bekannte Humus - in Supermärkten zu kaufen. Beim Clubabend im März hat sie uns auf sehr sympathische und witzige Art erzählt, wie sie von Tel Aviv über Deutschland nach Österreich kam, ihren Mann Samy Molcho kennenlernte und dass Neni die Abkürzung der Namen ihrer 4 Söhne ist. Ihr Lebensmotto „Life is beautiful“ bringt sie so überzeugend rüber, dass wir ihr noch gerne länger zugehört hätten. Allerdings: sie musste nach Hause, weil dort eine Gästeschar auf sie gewartet hat, für die sie natürlich vorher gekocht hatte. 

Haya Molcho, Ulrike Pinter, Inge Winder                                        (c) Annette Ahrens
Haya Molcho, Ulrike Pinter, Inge Winder (c) Annette Ahrens


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