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14.11.2019

Korneuburger Rathaus erstrahlt in Orange!

Bewusstsein schaffen - Gewalt an Frauen und Mädchen stoppen

Was haben die Mailänder Scala, das Regierungsgebäude in Brüssel, die Pyramiden in Ägypten und das Rathaus von Korneuburg gemeinsam? Sie alle erstrahlen in den nächsten Wochen in orangem Licht. Der Soroptimist-Club Wien-Ringstrasse hat aus organisatorischen Gründen ein paar Tage vor dem offiziellen Beginn daran mitgewirkt, ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu setzen. Bereits im Sommer hatte unsere Clubschwester Maria Efler die Idee, in ihrem Heimatort das historische Rathaus am Hauptplatz als zu beleuchtendes Gebäude zu nominieren. Bürgermeister Christian Gepp hat spontan und ohne irgendwelche bürokratischen Auflagen zu verlangen zugesagt, und er hat es sich auch nicht nehmen lassen, bei der Eröffnung am 14.11.19 dabei zu sein. Seine 9-jährige Tochter Johanna zählte – wie die vielen anderen Gäste - lautstark von Zehn auf Null herunter, bis das orange Licht anging und das Rathaus in einen nahezu magischen Platz verwandelte. Viele der Damen und Herren, die zur Veranstaltung kamen, haben davon im Radio gehört oder in der Zeitung gelesen. Die erste „Orange the World“-Aktion heuer in Österreich ist dankenswerterweise auch in den Medien auf Echo gestoßen. Damit ist unser Ziel, Aufmerksamkeit für die Arbeit der Soroptimistinnen zu schaffen, erreicht. Das Ziel, Bewusstsein zu schaffen, dass Gewalt an Frauen und Mädchen ein Problem und keine Lösung ist, wird durch Aktionen wie diese hoffentlich schrittweise erreicht. Aber wie heißt es so schön? Der Weg ist das Ziel! Danke allen, die mitgemacht haben und gekommen sind. Den Clubschwestern, die eifrig Getränke ausgeschenkt und orange Schirme verkauft haben. Ebenso der Korneuburger Geschäftsfrau Sabine Pausch und ihren Mitarbeiterinnen, die kleine Geschenke verteilt und dank Mundpropaganda die Idee von „Orange the World“ bekannt gemacht haben. 


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30.10.2019

Sorores meet Albrecht Dürer

(* 21. 05.1471 in Nürnberg;  † 6. 04. 1528 ebenda)

Zu einer Führung durch die Albrecht Dürer Sammlung trafen sich Sorores aus Wien (Belvedere, Vivata, Ringstrasse), Klosterneuburg, Stockerau und Graz.  

Die Albertina beherbergt mit 140 Exemplaren den größten Bestand an Dürer Zeichnungen. Leihgaben z. B. aus Weimar, den Uffizien, und dem Prado-Museum in Madrid vervollständigen diese einzigartige Ausstellung. 

Durch unsere Kulturvermittlerin Corinna Walter erfuhren wir auch viel Privates aus Dürers Leben. Er führte eine glückliche, leider kinderlose, Ehe mit Agnes Dürer, die sich um die Vermarktung seiner Werke kümmerte.  Sein ursprünglicher Beruf war, der Familientradition entsprechend, Goldschmied, bevor er sich mit 15 Jahren endgültig der Malerei zuwandte. Hauptsächlich widmete er sich jedoch dem Kupferstich und dem Vorlagenzeichnen für den Holzschnitt. Der Feldhase, die Betenden Hände, das  Große Rasenstück sind uns allen ein Begriff. Aber auch seine Selbstbildnisse, Porträts Kaiser Maximilians und Ölgemälde wie die Anbetung der Könige sind Meisterwerke. Ich kann als Resümee nur Karl Farkas zitieren: „Schauen Sie sich das an!“ Diese Ausstellung endet am 06.01.2020. 

(Marianne Reisinger)    

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20.09.2019

Clubreise ins Mühlviertel

Unsere Clubreise führte uns heuer nach Oberösterreich. Die Idee lieferten uns Clubschwestern aus Rohrbach, die uns auf die oberösterreichische Landesausstellung „Bio Garten Eden“ aufmerksam machten.

Am Freitag, den 20. September haben sich daher 16 Clubschwestern von Wien aus - bei Traumwetter - Richtung Aigen gemacht und verbrachten bis Sonntag schöne Stunden miteinander. Wir besuchten etwa das Traditionsunternehmen Leitner Leinen in Ulrichsberg, wo seit 1853 exklusive Leinenstoffe produziert werden. Einen kurzen Blick warfen wir in das Prämonstratenserstift Schlägl, um danach die Landesgartenschau zu besichtigen. Im Mittelpunkt steht der achtsame Umgang mit unserer Umwelt. Ein wichtiges Thema, facettenreich aufbereitet. Besonders geschätzt haben wir, dass sich Gundi Nöbauer, die Präsidentin vom Club Rohrbach, Zeit genommen hat, uns bei der Führung zu begleiten. Am Abend, beim Essen im Stiftskeller, waren noch weitere CS vom Club Rohrbach und sogar eine CS aus Linz dabei. Schön, dass wir Soroptimistinnen uns auf Anhieb gut verstehen und dass die Clubreise unsere persönlichen Kontakte vertieft hat.

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30.06.2019

Extremer Besuch aus Ingelheim 28.-30.06.19

Beim letzten Besuch unseres Linkclubs vom Rhein in Wien 2014 hatten wir extremen Regen, diesmal extreme Hitze – aber über allem stand die extrem gute Stimmung. Da die Linkclubschwestern allesamt „Wiederholungstäterinnen“ waren, mussten wir uns auch ein extremes Veranstaltungsprogramm ausdenken. So gab es die extremen Unterschiede zwischen versteckten Plätzen der Altstadt und dem Uni Campus im Viertel-Zwei. Dazwischen lagen dann noch das Freihausviertel und der Spittelberg. Unsere Gäste und auch die eigenen Clubschwestern waren extrem diszipliniert und haben mit Wasserflasche, bequemen Schuhen, luftiger Kleidung und guter Laune den hohen Temperaturen getrotzt. 

Nachdem die Wiener Gastronomie so viel zu bieten hat, konnten die Damen vom Heurigen in Nussdorf bis Wiener Wirts- und Kaffeehäuser wieder neue extreme kulinarische Erlebnisse erleben. 

Selbstverständlich wurden auch soroptimistische Gedanken und Erfahrungen ausgetauscht, alte Freundschaften vertieft und neue geknüpft. Alle waren wir uns einig, dass wir eine extrem gute Wahl mit unserem Linkclub getroffen haben. Wir können mit guten Gewissen Wolfgang Ambros zitieren „….und langsam wochs' ma z'amm….“

(c) Marianne Reisinger
(c) Marianne Reisinger


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28.04.2019

„Stadt der Frauen“ im Belvedere

Marianne organisierte eine Führung durch die Ausstellung

„Welche Namen von Künstlerinnen aus der Wiener Moderne fallen Ihnen ein?“  fragt die Kunstvermittlerin am Beginn ihrer Führung der absolut sehenswerten Ausstellung „Stadt der Frauen“ im Belvedere. 

© Josef Tewagner
© Josef Tewagner

Es herrscht Schweigen. Von Teresa Feodorowna Ries,  Elena Luksch-Makowsky, Helene Funke, Tina Blau oder Erika Giovanna Klien erfahren wir erst später. Auch, wie hartnäckig sie waren als sie gegen Widerstände antraten um ihre Werke zeigen zu können. Zu jener Zeit waren „Frauenmaler“, wie sie bezeichnet wurden, massiv benachteiligt. Durch diese Schau erhalten sie die Anerkennung, die ihnen lange verwehrt war. Zur gemeinsamen Führung, die Marianne Reisinger organisierte, kamen diesmal Schwestern aus vielen Clubs. Neben  Belvedere, Vivata und Klosterneuburg waren sogar Gäste aus Mainz und Kassel dabei. Und natürlich waren auch wir vom Club Wien-Ringstrasse zahlreich vertreten. Fortsetzung folgt, das können wir schon jetzt ankündigen.

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