Blog der Präsidentin

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25.04.2021

ungewöhnliche Zeiten - virtuelle Wege

Liebe Clubschwestern,

die Zeiten sind aufregend. Wir haben schon die Hälfte meines ersten Präsidentinnen Jahres überschritten und durch den Ausfall unserer Benefiz Matinee mit Alfred Dorfer mussten wir uns neu orientieren. Dazu gehörte auch die Verwendung virtueller Medien um unseren Clubabend zu gestalten. Auch wenn uns MS Teams nicht so gut gefällt, bin ich stolz auf Euch, dass Ihr zahlreich an den Clubabenden teilnehmt und nicht nur ein Vortrag und der Bericht über Interna gut funktioniert, sondern, dass wir auch beginnen uns richtig nett zu unterhalten. Wir nützen die virtuelle Zeit und haben begonnen spannende Vorträge auch Club fremden Personen zugänglich zu machen. Unser erster virtueller Vortrag im offenen Rahmen war dahin gehend ein großer Erfolg, als ich bestärkende Rückmeldungen bekommen habe. Im Juni werden wir wieder einen offenen Vortrag bieten können. Durch die kleine Spende der Gäste wird unser Projekt zur Erstellung eines soroptimistischen Podcasts unterstützt. Für die nächste Zeit bitte ich Euch tatkräftig für unsere Tombola die Werbe Trommel zu bedienen. Wir haben wunderschöne, hochwertige Preise. Besonderer Dank gilt all den Clubschwestern und Clubs in Österreich, die uns mit ihren Übernachtungsgutscheinen für Hotels, Almhütten, Suiten und Gasthöfen und den Weinen und Genusspaketen ihrer Region unterstützen und unsere Tombola als großartige Idee in den Pandemiezeiten finden.

Es gilt aber auch unsere Kräfte auf die 100 Jahr Feier von Soroptimist International zu konzentrieren. Hier wollen wir neben unserer persönlichen Feier, in der Hoffnung, uns Ende Juni wieder persönlich treffen zu können, auch tatkräftig bei der Planung zur Veranstaltung von Wien hoch 6 und dem Kick off der Union in Wien mitmachen.

Ich danke jeder Einzelnen von Euch, es ist hervorragend wie sich jede von Euch einbringt und wir so ein wirklich toller Club mit einem lebendigen Clubleben sind.

Herzlichst Eure Präsidentin Judith

 


 

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02.12.2020

ungewöhnliche Zeiten - gemeinsame Wege

Liebe Clubschwestern,

aller Anfang ist schwer heißt es. Wie wahr dies zutrifft. 

Wir alle erleben heute in der Pandemie ungewöhnliche Zeiten und sind in unserem täglichen Leben mit unseren Liebsten, im Arbeitsleben und bei unseren sozialen Kontakten davon betroffen. Wie sehr beeinflusst wir davon sind, zeigt sich in unserem Clubleben. Virtueller Kontakt verändert uns und die Distanz zwischen uns wird scheinbar größer. Daher können wir genau jetzt unsere Stärke zeigen, nämlich, dass wir als Frauen zusammenhalten und gemeinsame Wege im Club gehen.

Unsere Matinee haben wir sehr früh angesetzt und durch die geltenden Regelungen während der Pandemie und den damit verbundenen Unsicherheiten ist es schwer an unser Vorhaben zu glauben. Jetzt mögen wir alle unsere Kräfte aufwenden diese Veranstaltung zu einem großen Ereignis werden zu lassen. Ich bin sicher, dass wir dies schaffen werden.

Für das Clubjahr können wir diesmal vielleicht nur kurzfristige Ziele verfolgen, aber wir sollen nicht vergessen, dass Mädchen und Frauen auch in Pandemiezeiten unsere Unterstützung brauchen.

Es wird auf jeden Fall ein spannendes Clubjahr und ich freue mich, dieses mit Euch zu gehen.


 

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29.09.2020

Mein 'Abschied' als Präsidentin

Liebe Clubschwestern,

 

ab 1. Oktober wird Judith unseren Club leiten, ich möchte mich daher mit ein paar Zeilen als Präsidentin „verabschieden“.

 

Ich bin sehr froh, dass wir viele Frauen und Mädchen unterstützen konnten, gemäß unserem Leitmotiv „Möglichkeiten schaffen, um das Leben von Frauen und Mädchen positiv zu verändern“.

 

Dies ist uns, wie ich meine, in mehrfacher Weise gelungen. Das Projekt, das wir am intensivsten unterstützt haben, sind die „Mütterschulen“.  Sie erhielten den Reinerlös, der durch unsere Kabarett-Matinee erzielt wurde, und wir konnten auch bei der Raumsuche für einen geeigneten Kursort hilfreich sein. Durch Vermittlung von Petra wurde für 14 Frauen ein entsprechender Raum an der Uni Wien gefunden, wo sie sich wöchentlich getroffen haben, um zu lernen und sich auszutauschen: über Kommunikation, Erziehung, Radikalisierungsprävention und Sicherheitskonzepte. Als MotherSchools Absolventinnen sind die Mütter nun ausgebildet und mit dem nötigen Selbstbewusstsein ausgestattet, um in ihren Familien ein sicheres Umfeld zu schaffen und sich gegen Ausgrenzung und Radikalisierung zu stellen. 

 

Weiters freue ich mich, dass wir äußerst berührende Briefe von Schülerinnen aus Kenia erhalten haben. Ihre Erzählungen und Fotos zeigen, wie sinnvoll unsere Spenden sind, zumal den Mädchen nun spezielle Ausbildungen ermöglicht wurden. Apropos Schulgebühren: einstimmig konnten wir in unserem letzten Clubabend auf einen Brief der Diakonie reagieren und für zwei Mädchen aus Flüchtlingsfamilien das Startpaket für ihr neues Schuljahr finanzieren. Der Ordnung halber sei auch noch die Spende an die Interventionsstelle Wien erwähnt, über die schon früher berichtet wurde.

 

Mir bleibt nur noch, mich bei euch zu bedanken: dafür, dass ihr die Vorhaben mitgetragen habt, dass wir einander besser kennenlernen konnten und dass wir auch in der Corona-Zeit als Gemeinschaft tätig waren. Judith und ihrem Vorstand wünsche ich das Allerbeste!

 

Mit freundlichen Grüßen,

Inge


 

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27.08.2020

August 2020

Liebe Clubschwestern!

 

Sowohl der Sommer als auch meine Funktionsperiode als Präsidentin neigen sich dem Ende zu. 

2020 – dieses Jahr wird uns immer in Erinnerung bleiben. Vieles ist anders geworden durch die Corona-Pandemie, die Unsicherheit, wann wir wieder ein „normales“ Clubleben führen können, bleibt bestehen. Wir vom aktuellen Vorstand haben uns daher entschlossen, bis zum Herbst ein paar Treffen anzubieten, wo wir uns im Freien sehen und austauschen können. So waren wir etwa Anfang Juli beim Heurigen, wenig später sind manche Marianne´s Ruf gefolgt und waren gemeinsam wandern, am 22. August hat Susanna zum Brunch in den Prater geladen und am 3. September wollen wir einen Spaziergang durch den Schlosspark Schönbrunn machen, geführt vom Landschaftsarchitekten Stefan Schmidt. 

Unser erster Clubabend nach dem Sommer wird am 9. September in der Meierei im Prater sein. Susanna hat einen großen Raum für uns reserviert und wir möchten dort u.a. beraten, wie wir in Zukunft die Clubtreffen gestalten werden. Als virtuelle Zoom-Meetings oder in unserem Clublokal. 

Was diese Corona-Zeit ganz allgemein für unser Clubleben bedeutet, für neue Projekte und Veranstaltungen – all das werden wir gemeinsam besprechen. Daher meine Bitte: kommet zahlreich zu den nächsten Veranstaltungen.

 

Nun wünsche ich euch weiterhin schöne Sommertage und freue mich auf ein Wiedersehen!

 

Alles Gute

Inge


 

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13.04.2020

Hilfe in Corona-Zeiten

Liebe Clubschwestern!

Nach dem ersten Schock sind wir in der „neuen“ Zeit angekommen. Mehr oder weniger adaptieren wir uns und akzeptieren, was zu akzeptieren ist. Wir können Schuldige suchen, uns als Opfer fühlen oder Kritik an den Maßnahmen üben, fest steht, das kleine unsichtbare Virus zwingt uns zur Lebensänderung. Als in der ersten März-Woche die ersten Corona-Fälle in Österreich bekannt wurden und ich bei einer Versammlung am 5.3. gebeten wurde, niemandem die Hand zu geben, hat sich das für mich als leicht übertriebene Vorsichtsmaßnahme dargestellt. 4 Tage später haben mich Clubschwestern angerufen und gemeint, wir sollten den Clubabend am 11. März absagen. Wirklich? Sollen wir das wirklich machen? Schaut das nicht überängstlich aus? Ich war mir unsicher, aber nach einer schnellen Umfrage im Vorstand haben wir uns für die Absage entschieden. Wie sinnvoll das war, wissen wir heute. Das Wichtigste wissen wir aber leider noch nicht: wie lange wir in der Ausnahmesituation verharren werden. Aber jetzt zum Erfreulichen: bei unserem Clubabend im April, den wir als Online-Meeting veranstalteten, haben wir zwei wichtige Beschlüsse gefasst: 1) wir beteiligen uns an der österreichweiten Aktion der Union und übergeben Tablets an Pflegeheime. Das sind zwei Heime, zu denen die Clubschwestern Claudia und Elfi einen persönlichen Kontakt haben, und 2) wir unterstützen die Interventionsstelle Wien mit einem Betrag von 2.000,--. Diese Organisation hilft Opfern von häuslicher Gewalt. Dass die beiden Abstimmungen so schnell möglich waren, hat mich sehr gefreut. Da spürt man den Zusammenhalt bei wichtigen Anliegen. Gefreut hat mich auch die Anregung von Maria, am Schluss des Meetings eine Blitzlicht-Umfrage unter allen Clubschwestern zu machen. Wie geht es euch daheim, habt ihr etwas Neues entdeckt? Sehr persönlich und teilweise berührend war das. Am Schluss etwa meinte eine Clubschwester sinngemäß, wie schön, dass ich euch heute treffen kann, ihr seid mir abgegangen, außerdem bin ich froh in Österreich zu leben. Wer jetzt neugierig wurde auf unser Treffen, bitte den 13. Mai vormerken, da sehen wir uns wieder!



 

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